Willkommen bei der Dommusik Feldkirch

 

 

Unsere aktuellen Termine:

 

November

 

Freitag, 16. November • 20.00 Uhr

 

Johann Sebastian Bach

Die Kunst der Fuge

Konzertinstallation im Feldkircher Dom mit dem Saxophonquartett SIGNUM, dem Organisten Johannes Hämmerle sowie Streichern des Vorarlberger Landeskonservatoriums.

 

Spielraum für die Feldkircher Fassung

Unsere Feldkircher Fassung nutzt den ganzen Spielraum des Doms. Den einzelnen Musikgruppen werden Standorte zugeteilt, wodurch die Teile der Fuge deutlich hervortreten.

Durch ein optisch-akustisches Wechselspiel entsteht sowohl für Zuhörerinnen und Zuhörer als auch für die Musiker eine höhere Konzentration als bei einer herkömmlichen Aufstellung. Damit wird »die stille Welt« der Kunst der Fuge, wie Albert Schweitzer schreibt, zu einem musikalischen Kammerspiel von großer Emotionalität.

Die vier Musiker Bla˛ Kemperle, Erik Nestler, Alan Lu˛ar und Guerino Bellarosa sind sich in Köln begegnet, wo sie 2006 das SIGNUM saxophone quartet gegründet haben. Nach Preisen bei internationalen Wettbewerben spielen die vier mittlerweile in Konzertsälen und bei Festivals in Europa und der ganzen Welt. Im Jahr 2013 folgte das Debüt an der Carnegie Hall New York. 2015 erhielten sie die begehrte Auszeichnung »ECHO-Rising Stars«.

Johannes Hämmerle studierte Orgel bei Michael Radulescu, Cembalo bei Gordon Murray und Kirchenmusik an der Wiener Musikuniversität. Er ist Preisträger der  internationalen Wettbewerbe in Brügge 2001 und Odense 2003, unterrichtet am Vorarlberger Landeskonservatorium und ist seit 2007 Domorganist in Feldkirch.

Die Einstudierung der Streicher des Kammerorchesters erfolgt durch Benjamin Lack, Editha Fetz übernimmt die Konzertleitung.

Eintritt 24 Euro, Karten

Öffentliche Einführung mit dem SIGNUM Quartett

 

 

 

Donnerstag, 22. November • 18.00 – 18.45 Uhr

 

Abendmusik im Dom

 Musik von Josef Friedrich Doppelbauer

zum 100. Geburtstag des Komponisten

 

Missa brevis (1986) für dreistimmigen Oberchor und fünf Instrumente WV 10

Sonate für Oboe und Orgel (1972) WV 506

Capella St. Nicolaus | Juan Carlos Diaz-Bueno, Flöte | Hauke Kohlmorgen, Klarinette | Guy Speyers, Viola | Ingrid Lins-Ellensohn, Violoncello | Andrea Gamper, Harfe
Leitung: Benjamin Lack

Adrian Buzac, Oboe | Johannes Hämmerle, Orgel

Eintritt frei – freiwillige Spenden

 

 

„Rarität zum 100. Geburtstag“

 

In der November Abendmusik kommt es erneut zur Aufführung von Werken des österreichischen Komponisten Josef Friedrich Doppelbauer zu dessen 100. Geburtstag.

Mit der Missa brevis für Oberstimmen und Instrumente aus dem Jahr 1986 erklingt eine Rarität und ein Kleinod unter den Messe-Kompositionen des Komponisten. Dichte Verarbeitung von kleinmotivischen Elementen kennzeichnen dieser späte Komposition, die in zwei Fassungen vorliegt, nämlich einerseits mit konzertierender Orgel (WV 9) oder aber mit fünf Instrumenten (WV 10).

Der musikalische Duktus der Singstimmen geht vom Rhythmus der Sprache und vom Sprachklang aus, die Instrumentalbesetzung ist mit Harfe, Flöte, Klarinette, Viola und Violoncello sehr farbig und intim gewählt. Dieser im Oktober 2008 von den Frauenstimmen des Domchores St. Nikolaus Feldkirch im Rahmen des Forum Zeitklänge uraufgeführten Messe für dreistimmigen Oberchor widmet sich nun die Capella St. Nicolaus unter der Leitung von DKM Benjamin Lack in einer konzertanten Aufführung.

Neben diesem herausragenden Vokalwerk, widmet sich die Abendmusik aber auch dem kammermusikalischen Schaffen des Komponisten. Johannes Hämmerle interpretiert gemeinsam mit dem Oboisten Adrian Buzac die Sonate für Oboe und Orgel WV 506 aus dem Jahr 1972.

Wie immer können die Besucher diesen musikalischen Einstieg in den Abend bei freiem Eintritt genießen. Freiwillige Spenden ermöglichen diese Konzertreihe, als Freund und Förderer unterstützen sie diese in ganz besonderer Weise.